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Geschichte der Familiennamen

Bis zum 12. Jahrhundert hatten unseere Vorfahren nur einen Namen, nämlich den Rufnamen.
Da zu diesem Zeitpunkt die Bevölkerung nicht sehr dicht war, reichte dies völlig aus.
Das rasante Wachstum der Städte führte dazu, daß man Personen mit dem gleichen Rufnamen nicht mehr unterscheiden konnte. So entwickelte sich der Brauch dem Rufnamen beschreibende Wörter hinzuzufügen. Man nannte jetzt den einen den kurzen Josef und den anderen den langen Josef.
Diese sogenannten Beinamen, die noch dazu bei allen Angehörigen einer Familie unterschiedlich waren, waren aber für die Dokumentation für Landbesitz oder Steuerliche Abgaben auf die Dauer nicht geeignet.
Aus diesem Grund verschwanden die Beinamen und der feste Nachname oder Familienname, der für alle Familienmitlieder gleich war, setzte sich durch und wurde auch vererbt.
Die Bildung fester Familiennamen begann im 13. und 14. Jahrhundert im Südwesten und verbreitete sich dann bis in den Nordosten wobei in Städten die Entwicklung viel früher einsetzte als in den ländlichen Gebieten.
Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts war diese Entwicklung faßt gänzlich abgeschlossen, doch in einigen ländlichen Gebieten gab es noch bis ins 17. und teilweise sogar bis ins 18. Jahrhundert einnamige Personen.

Die Ursachen der Familiennamenbildung lassen sich in 5 Gruppen einteilen.

  1. Patronymische Familiennamen leiten sich vom Rufnamen des Vaters ab.
  2. Herkunftsnamen gehen bei einem Umzug auf den Herkunftsort der Person zurück.
  3. Wohnstättennamen bildeten sich nach der örtlichen Lage des Wohnortes des ersten Namenträgers.
  4. Übernamen bildeten sich nach Aussehen, charakterliche Eigenschaften, körperliche Gebrechen oder Gewohnheiten der betreffenden Person.
  5. Berufsnamen leiten sich vom Beruf des ersten Namenträgers ab.

Viele dieser im Mittelalter noch verständlichen Namen, sind durch die jahrhundertelange mündliche Weitergabe völlig entstellt und daher heute nicht mehr verständlich. Ebenso wurde der größte Teil der slawischen Familiennamen, die immerhin etwa 25% ausmachen, im deutschen Sprachraum eingedeutscht.

Unser Expertenteam forscht, enträtselt und dukumentiert für Sie die Bedeutung und die Herkunft Ihres Familiennamens.        
                                            
                                           Datenbank Familiennamenforschung

                                                 zur Familiennamenforschung

                                       

 

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